Den Sonntagabend am Rechner kennen wir gut: draußen längst Feierabend, auf dem Bildschirm läuft noch die Buchhaltung, auf dem Tisch der Stapel Belege, der das Wochenende überlebt hat. In unserer Familie wird seit mehreren Generationen selbstständig gearbeitet — und genauso lange selbst gebucht und bilanziert. Der Schuhkarton voller Belege gehört für uns zum Alltag, nicht zur Theorie.
Wir haben alles versucht, was Zeit sparen sollte. Mit den Automatik-Regeln der Buchhaltungssoftware haben wir uns mehr gestritten, als sie uns geholfen haben. Wir haben versucht, einer KI das Kontieren beizubringen — der Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Und das, obwohl wir seit Jahren selbst KI- und Cloud-Software entwickeln, unter hohen Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit. Es ging schlicht noch nicht gut genug.
Das änderte sich Ende 2025. Erst dann waren die KI-Modelle so weit, dass sich aus einem Beleg eine fertige Buchung vorbereiten ließ — mit Mandantenlogik, gemischten Steuersätzen und Skonto. Genau an diesem Punkt ist BelegAgent entstanden. Zuerst nur für uns: Aus mehreren Stunden Beleg-Erfassung im Monat wurden ein paar Minuten Kontrolle. Als wir sahen, wie zuverlässig das läuft, war klar — das gehört nicht in die Schublade.